Wiener Schnitzel, des konn i

Wiener Schnitzel, des konn i

Ein gutes Wiener Schnitzel ist gar nicht so einfach!
Ein echtes Wiener Schnitzel wird aus Kalbfleisch gemacht. Ganz einfache Regel.

Welches Fleisch brauche ich?

Das es Kalbfleisch sein muss, habe ich ja bereits gesagt. Für ein Wiener Schnitzel sollte das Kalbfleisch möglichst mager und frei von Fett und Sehnen sein, gerne hilft hier der Mezger oder Bauer des Vertrauens. Ich bevorzug den Kalbsrücken, das ist das edelste Stück.

Ein Wiener Schnitzel muss dünn sein!
Ein perfektes Wiener Schnitzel ist sehr flach. Das bekommt man am besten hin wenn man das Fleisch klopft, aber hier ist darauf zu achten, dass der Fleischklopfer keine Zacken hat, den hiermit macht man das Fleisch nur kaputt. Am besten klappt es wenn man das Fleisch unter einen Vakuumierbeutel oder als alternative geht auch Frischhaltefolie. Das Fleisch klebt nicht am Fleischklopfer und sie können es sanft klopfen.

So wird’s Fleisch knusprig!

Vor dem Panieren immer das Fleisch von beiden Seiten gut salzen. Hier nicht zu sparsam sein, denn das Ei und Mehl “fressen” viel Salz. Auf weitere Gewürze können wir hier verzichten. Dann ab ins gesiebte Mehl, überschüssiges Mehl mit der Hand gut abklopfen. Eier zerschlagen und etwas Sahne hinzugeben, das macht es luftiger und leichter.
Das Kalbsfleisch nun in Pankomehl und Semmelbrösel wenden, das macht’s besonders knusprig.
Die Panade auf keinen Fall andrücken, so kann sich die Panade nicht wellen.

Öl oder Butter zum Anbraten?

Früher hat man ein Schnitzel nur in Butterschmalz gebraten, dies ist heute anders, ich nehme Pflanzenöl und gebe später eine Flocke kalte Butter dazu.

So wird das  Wiener Schnitzel in der Pfanne verrückt!

Pflanzenfett in die Pfanne geben, genug das das Schnitzel darin schwimmen kann.
Die Pfanne immer wieder leicht hin und her bewegen, So schwappt heißes Fett auf das Schnitzel und die Panade löst sich leicht.

Nur ein Schnitzel mit welliger, lockerer Panade ist ein echtes Wiener Schnitzel. Wenn das Schnitzel gold-gelb gebraten ist, nehme ich es aus der Pfanne und lassen es auf Küchenkrepp abtropfen.

Das war´s! Wenn du magst, es passt ein Rucola-Kartoffelsalat oder auch Kartoffelspalten aus dem Ofen mit Rosmarin dazu, wer es ganz klassisch mag, darf gerne Pommes frites dazu genießen.

Lass es dir schmecken.

Geht das auch Low Carb?

Diese Frage würde ich gerne an Diana weitergeben, Sie kennt sich bestens damit aus und wird sicher die ein oder anderen großartigen Tipp dazu haben.

Diana Ruchser

Diana Ruchser

"Seit über 4 Jahren befasse ich mich mit der Low-Carb-Ernährung. Seit 2014 schreibe ich hier meine Rezepte und Erfahrungen auf. Ich lebe ganz nach dem Motto geht nicht gibts nicht."

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